Etwas zur Burka

In der aktuellen Diskussion um die Burka, ob man bzw. Frau eine solche tragen kann, darf, soll oder muß, wird der entscheidende Punkt wieder einmal verfehlt. Gegen die Burka spricht nicht, dass sie ein islamistisches oder frauenfeindliches Symbol wäre – das würde mich nicht weiter stören, es ist weder verboten, den Islamismus gut zu finden, noch frauenfeindlich zu sein (es gibt ja auch Leute die mit einem Che Guevara T-Shirt herumlaufen).

Nein, warum die Burka abzulehnen und zu verbieten ist, hat einen anderen Grund: Sie ist eine grobe Unhöflichkeit gegenüber allen Menschen, mit denen die Trägerin kommuniziert, insbesondere Männern gegenüber. Ihre Trägerin unterstellt allen Männern, sie würden brünstig über sie herfallen, würde sie ihre Burka abnehmen, sie unterstellt allen Männern, sie vergewaltigen zu wollen, Verbrecher zu sein. Ich würde mich weigern, mit einer Burkaträgerin zu sprechen, würde mich eine solche ansprechen. Am Ende könnte sie glauben, ich wollte etwas von ihr.

Advertisements

Autor: Stefan O. W. Weiss

Leon de Winter zählte die Kolumnen von David P. Goldman, besser bekannt unter seinem nom de plume „Spengler“, „zu den allerinteressantesten, die es weltweit zu lesen gibt“. Seine Texte, die er meist in „Asia Times“ und „PJMedia“ veröffentlicht, haben eine Leserschaft gefunden, die in die Hunderttausende geht. Er behandelt so verschiedene Themen wie Philosophie, Literatur, Wirtschaftswissenschaften, Theologie, Strategie, Weltpolitik, Musik und andere mehr mit gleicher Souveränität und Kompetenz. In Deutschland ist er ein Geheimtipp geblieben, bedauerlicherweise, da er ein vorzüglicher Kenner der deutschen Geistesgeschichte ist. Seine Essays über Wagner, Goethe, Schiller seien doch wenigstens en passant erwähnt. Um dem deutschen Leser die Lektüre zu erleichtern, beabsichtige ich, in diesem Blog seine Texte fortlaufend in Deutsche zu übersetzen. Ich habe dieses Projekt seit einigen Monaten verfolgt, der erste hier auf Deutsch veröffentliche Text stammt vom Oktober 2015. In den kommenden Wochen gedenke ich, seine nachfolgenden Texte in chronologischer Reihenfolge zu veröffentlichen, bis der Anschluss zu Gegenwart erreicht ist.

4 Kommentare zu „Etwas zur Burka“

  1. Hallo Herr
    Stefan O. W. Weiss

    Der Artikel: Etwas zur Burka
    Was tun, wenn eine Schülerin Nikab trägt ?
    Antonius Theiler sagt!
    Ab in den Chemie-Biologie Unterricht und Kohlendioxidgehalt messen !

    Lebensbeschränkung durch Religiöse Umtriebe:
    Beim Einatmen unter der Gasmaske, dem Gesichtsschleier oder auch der Burka atmet man die ausgeatmete Restluft mit ein. Dies ist ein Problem aller Atemfilter-Hersteller. Diese ausgeatmete Restluft, auch Totvolumen genannt, hat einen wesentlich höheren Kohlendioxidgehalt als normale frei eingeatmete Luft. Feuerwehrleute müssen sich darum regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen, wenn sie Atemschutzgeräte benützen. Über längere Zeit erhöhten Kohlendioxidgehalt einatmen ist gesundheitsschädlich. Schlecht belüftete Räume erzeugen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Auf werdendes Leben wirkt es schädlich, wenn die Mutter durch höheren Kohlendioxidgehalt belastet ist. Mit einem Alveolen-Testgerät der Fa. Dräger wurden CO2 Werte von bis zu 2% dieser nicht frei eingeatmeten Luft festgestellt. Dies schädigt das Gehirn des Fötus. Es ist so als würde die Mutter Rauchen und Alkohol trinken.

    Nun abwägen: Religionsfreiheit oder das Recht auf Unversehrtheit.
    Dabei hat es mit Religionsfreiheit nichts und gar-nichts zu tun.
    „Allahu akbar“

    Fatwa Al-Azhar: Aus für den Gesichtsschleier (Niqab) und die Burka

    http://de.soc.weltanschauung.islam.narkive.com/kALZLTKS/fatwa-al-azhar-aus-fur-den-gesichtsschleier-niqab-und-die-burka

    Der Leiter der Al-Azhar Universität in Kairo, Scheich Muhammad Tantawi
    kündigte in einer Erklärung an, dass es in den kommenden Tagen eine Fatwa
    (Rechtsgutachten) zu sogenannten „Ganzkörperverhüllungen“ wie dem Niqab
    (Gesichtsschleier) geben werde und man diese und ähnliche Formen der
    weiblichen Verhüllüngen (beispielsweise Burqa) verbieten werde.
    Allah sei dank!

    Der Kohlendioxidgehalt der Luft bzw. dessen Konzentration beträgt heute ca. 400 ppm = 0,04%
    Atem- und Herzrhythmus sind eng aneinander gekoppelt. Das Verhältnis von Atmung und Herzschlag beträgt in Ruhe sowie im Schlaf 1:4. Bei 15-20 Atemzügen pro Minute erfolgen 60-80 Herzschläge. Die Ruheatmung sollte nicht mehr als 15 Atemzüge pro Minute umfassen (bei Männern 12-14, bei Frauen 14-15 Atemzüge). Unter Belastung erfolgen bis zu 30 Atemzüge, bei gezielter Entspannung 6-10 Atemzüge pro Minute. Schneller atmen beschleunigt den Herzschlag, weil der vermehrt eingeatmete Sauerstoff zu den Organen weiterbefördert werden muss. Langsamer atmen verlangsamt den Herzschlag. Viele Panikpatienten haben bereits in Ruhe einen zu hohen Puls.
    Die Einatmungsluft enthält 20% Sauerstoff, 78% Stickstoff, 0,04% Kohlendioxid und andere Stoffe wie z.B. Reizstoffe, Umweltgifte, Staub. Die Ausatmungsluft enthält 14% Sauerstoff, 69% Stickstoff, 5% Kohlendioxid sowie etwas Wasserdampf und Spuren anderer Gase.
    Der Sauerstoffgehalt der Atemluft wird zwischen Ein- und Ausatmen also nicht mal halbiert, während sich der CO2-Anteil verhundertfacht.

    Und aus dem Spiegel: vom Donnerstag, 02.04.2015 – 07:05 Uhr Von Julia Merlot
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/macht-stickige-luft-muede-mythos-oder-medizin-a-1025251.html

    Vier Stunden bis zum Delirium

    Nun kann man ausrechnen, was das für die Luft im Büro bedeutet: In einem 30 Quadratmeter großen Raum (Deckenhöhe 2,50 Meter), in dem zehn Menschen sitzen, findet man nach einer Stunde grob überschlagen 20,7 Prozent Sauerstoff. Der Kohlendioxidgehalt ist bis dahin auf 0,3 Prozent gestiegen, wenn jeder acht Liter Luft pro Minute ein- und ausatmet.
    Zum Vergleich: Bis zu einem Gehalt von 18 Prozent gilt die Sauerstoffkonzentration als unproblematisch, ein CO2-Gehalt von einem Prozent kann dagegen schon Kopfschmerzen und Unwohlsein verursachen. In unserem Beispiel wäre diese Grenze nach etwa vier Stunden überschritten. Der Sauerstoffgehalt läge dann immer noch bei 19,7 Prozent.

    Teufelskreis mit CO2

    „Ab welcher Menge sich Kohlendioxid genau auf das Wohlbefinden auswirkt, ist individuell unterschiedlich“, sagt Ficker. „Sobald es so weit ist, wird man müde, schläft bei höheren Konzentrationen ein und fällt irgendwann sogar ins Koma.“ Steigt der CO2-Gehalt im Blut, erweitern sich die Blutgefäße, um möglichst viel Sauerstoff abzubekommen. Der Blutdruck sinkt, auch dadurch fühlen wir uns schlapp.
    Außerdem kommt im muffigen Raum ein Mechanismus in die Quere, der eigentlich sicherstellen soll, dass wir Kohlendioxid loswerden: Steigt der CO2-Gehalt im Blut, atmen wir schneller und tiefer. „In einem Raum, in dem sich bereits viel Kohlendioxid angesammelt hat, kann das kontraproduktiv sein“, erklärt Hubert Hautmann, Leiter der Abteilung für Lungenerkrankungen am Klinikum rechts der Isar. Statt Kohlendioxid abzuatmen, gelangt mit jedem Atemzug mehr CO2 in den Körper.

    Wirkung der CO2-Konzentration auf den Menschen
    CO2-Konzentration
    in der Luft Wirkung der CO2-Konzentration
    auf den Menschen
    0.0387 Normale CO2-Konzentration im Freien
    0.5 Maximal erlaubte Arbeitsplatzkonzentration
    1.5 Atemzeitvolumen nimmt um mindestens 40 Prozent zu
    4 CO2-Konzentration beim Ausatmen
    5 Schwindel, Kopfschmerz
    8 bis 10 Atemnot, Schwächegefühl bis Bewusstlosigkeit,
    Tod nach 30 bis 60 Minuten
    20 Schnelle Bewusstlosigkeit
    Tod nach 5 bis 10 Minuten

    kohlendioxid_2008.pdf
    Aus: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung –
    Gesundheitsschutz 2008 • 51:1358–1369
    DOI 10.1007/s00103-008-0707-2
    © Springer Medizin Verlag 2008

    Von Seite 3 Block 1 Zeile 7
    Der Ort der CO2 Messung sollte sich „in
    einer Höhe von 1,5 m und einem Abstand
    von mindestens 1 m–2 m von den Wänden
    befinden“. Abweichend davon kann entsprechend
    der Fragestellung der Messort
    auch beispielsweise dem Aufenthaltsort
    einer Person angepasst werden (z. B. Büroarbeitsplatz),
    wobei darauf zu achten ist,
    dass die Messung nicht durch die direkt ausgeatmete Luft der betreffenden oder einer anderen Person beeinflusst wird
    (Mindestabstand: 1 m).

    Grüße aus Dobl
    Antonius Theiler

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s