Netanjahu erzählt einen Witz

Es ist selten, dass Politiker eine Rede halten, die zu lesen sich lohnt. In aller Regel wird man mit Phrasen vollgelabert, die man schon Dutzende Male gehört hat. Immerhin: Es gibt Ausnahmen. So hat Bibi Netanjahu kürzlich eine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten, die es wert ist, gelesen zu werden. In deutscher Übersetzung findet man sie hier. (Ich würde ihn ja gern gegen Angela Merkel eintauschen, aber ich fürchte, er wäre nicht einverstanden).

Nachtrag: Hier noch etwas zur Illustration und zu den Hintergründen der Rede.

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Autor: Stefan O. W. Weiss

Leon de Winter zählte die Kolumnen von David P. Goldman, besser bekannt unter seinem nom de plume „Spengler“, „zu den allerinteressantesten, die es weltweit zu lesen gibt“. Seine Texte, die er meist in „Asia Times“ und „PJMedia“ veröffentlicht, haben eine Leserschaft gefunden, die in die Hunderttausende geht. Er behandelt so verschiedene Themen wie Philosophie, Literatur, Wirtschaftswissenschaften, Theologie, Strategie, Weltpolitik, Musik und andere mehr mit gleicher Souveränität und Kompetenz. In Deutschland ist er ein Geheimtipp geblieben, bedauerlicherweise, da er ein vorzüglicher Kenner der deutschen Geistesgeschichte ist. Seine Essays über Wagner, Goethe, Schiller seien doch wenigstens en passant erwähnt. Um dem deutschen Leser die Lektüre zu erleichtern, beabsichtige ich, in diesem Blog seine Texte fortlaufend in Deutsche zu übersetzen. Ich habe dieses Projekt seit einigen Monaten verfolgt, der erste hier auf Deutsch veröffentliche Text stammt vom Oktober 2015. In den kommenden Wochen gedenke ich, seine nachfolgenden Texte in chronologischer Reihenfolge zu veröffentlichen, bis der Anschluss zu Gegenwart erreicht ist.

3 Kommentare zu „Netanjahu erzählt einen Witz“

  1. nun, die rede habe ich nicht ganz gelesen, war einfach zu viel.
    doch muß ich eingestehen, nix davon gewusst zu haben, dass viele uno resolutionen sich gegen israel richteten.
    entweder wird in deutschland zu wenig oder gar nicht darüber berichtet.
    kannst du mir bitte mehr dazu erklären?

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    1. Na ja, das ist wohl die alte Regel von „Mann beißt Hund“. Hund beißt Mann ist normal, darum keine Nachricht oder höchstens klein auf der letzten Seite. Mann beißt Hund dagegen ist außergewöhnlich, darum wird darüber prominent berichtet. Analog verhält es sich mit antiisraelischen Resolutionen.

      Gefällt 1 Person

      1. danke für deine erklärung, ich habs verstanden.
        je ungewöhnlicher ein ereignis ist je mehr berichterstattung.
        bist du soweit okay?
        denke an dich!

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